Was uns geprägt hat, bestimmt, wo wir anfangen.
Nicht, wo wir ankommen.

Ich bin Tobias Mayer 

Schon in frühen Jahren habe ich entdeckt, dass ich spüre, was im Raum ist, bevor jemand etwas sagt. Oft hat mich das überfordert. Aus Schutz habe ich übernommen, wenn es unruhig wurde. Verantwortung für andere, für die Stimmung, für das Ganze. Daraus ist eines meiner Muster entstanden, das mich lange begleitet hat.

Später kam der Ehrgeiz dazu. Ich wollte mich beweisen, erfolgreich sein, Grenzen testen. Meine eigenen und die von Systemen. Im Konzern, beim Ironman, in der eigenen Firma. Das hat mich weit gebracht. Auch immer weiter von mir weg.

Dann habe ich mich auf die Suche gemacht. Nach mir. Nach Verbindung. Nach gesunder Männlichkeit. Mit Lehrern, Coaches und Therapeuten an meiner Seite, und nicht ohne Fehler, habe ich den Weg zurück zu mir gefunden.

Dabei habe ich entdeckt, dass das, was mich damals überfordert hat, heute zu meinen größten Stärken zählt. Ich spüre, was unter den Worten liegt. Ich vertraue meiner Intuition. Ich komme schnell in tiefen Kontakt. Und ich sehe Menschen, auch das, was sie selbst noch nicht sehen.

Am meisten lerne ich zu Hause. Von meiner wundervollen Frau Verena und unseren Jungs, die jede Fassade in Sekunden durchschauen. Bei ihnen muss ich nichts leisten. Da darf ich einfach nur sein.

Warum ich begleite

Ich glaube, dass jeder Mensch der Schöpfer seines Lebens ist. Mit seiner Geschichte, nicht an ihr vorbei.

Dabei ist Selbstführung der Anfang jeder Führung. Für mich ist sie die Fähigkeit, im entscheidenden Moment bei sich zu sein und von dort aus zu wählen. Wer bei sich ankommt, kann andere halten. Wer sich selbst vertraut, gibt anderen Raum.

Je mehr Maschinen übernehmen, desto mehr entscheidet, wer du bist, wenn du vor Menschen stehst. Das passt in keinen Prompt.

Präsenz ist ansteckend. Ein Mensch, der klar, lebendig und ehrlich im Raum steht, verändert ein Team. Ein Team, das sich so begegnet, verändert eine Kultur.

Dann entsteht Führung von innen nach außen.

Wie ich arbeite. 

Im 1:1 bin ich dein ehrliches, klares Gegenüber. Ich bringe die Ruhe mit, in der du auch dorthin schaust, wo es spannend wird. Tief und diskret.

Ich verstehe mich als Spiegel. Für das, was in dir längst da ist: deine Klarheit, deine Kraft, deine eigene Wahrheit. Oft ist sie verdeckt von dem, was dich lange getragen hat. Gemeinsam legen wir sie frei. Und schauen hin, ohne dass du dich dafür verurteilen musst.

Dann geben wir dem Neuen Raum, im Verstand, im Herz und im Körper. Denn unter Druck spricht der Körper zuerst. Wenn du lernst, ihm zuzuhören, entsteht Ruhe an Stellen, an denen vorher nur Anspannung war. Was du erkannt hast, wird so Schritt für Schritt Teil von dir. Nicht als Vorsatz, sondern als neue Selbstverständlichkeit.

Und irgendwann brauchst du den Spiegel nicht mehr. Du erkennst dich selbst, triffst deine Entscheidungen aus dir heraus und führst so, wie es zu dir passt. Dann gibst du weiter, was du gefunden hast, an dein Team und an die Menschen um dich herum.

Auch für Führungsteams bin ich ein Spiegel. Ich halte den Raum, in dem endlich gesagt werden kann, was alle längst spüren. So wird aus Einzelnen ein Team, das gemeinsam trägt.

In Organisationen bin ich der Blick von außen. Ich arbeite eng mit Geschäftsführung und Projektteams und stelle die Fragen, die im Alltag niemand mehr stellt. Damit Veränderung nicht nur beschlossen wird, sondern dort ankommt, wo sie gelebt wird.

„Vor drei Monaten hätte ein Tropfen auf meine Haut fallen müssen, und ich wäre explodiert. Heute kann ein Wasserfall auf mich runterkommen, und ich sage: Jo, passt schon. Dazwischen liegen drei Sessions mit Tobias."

Frédéric Bierbrauer, CEO & Co-Founder, KI Proof GmbH

Ausbildung und Weg

Ich bin seit 2014 ausgebildeter Business Coach (Team Dr. Rosenkranz), systemisch geschult und Breathwork-Coach. Mein M.A. in Pädagogik, Psychologie und Politischer Wissenschaft, prägt, wie ich auf Lernen und Entwicklung schaue. Seit 2020 vertiefe ich meine Arbeit in der Seminarreihe New Leadership bei Bernd Specht, inzwischen über 300 Stunden.

2019 habe ich meine eigene Firma gegründet. Seitdem begleite ich Menschen, Führungsteams und Organisationen, vom Scale-up bis zum Konzern.

Davor war ich fast zehn Jahre bei Daimler, drei davon in der Leitung von Leadership 2020, einer Kultur- und Führungsinitiative für 280.000 Menschen, die 2018 mit dem HR Excellence Award für Change Management.

Vielleicht spürst du gerade, dass da noch mehr in dir ist.

Dann lass uns sprechen. In Ruhe, ehrlich und ohne Verpflichtung.